Stanz- und Umformmechaniker

Zugang zur Tätigkeit

In der Regel benötigt man eine abgeschlossene Berufsausbildung als Stanz- und Umformmechaniker/in.

Berufsbezeichnung

Berufskundliche Gruppe

Stanz- und Umformmechaniker/in

Diesen Beruf haben Sie aktuell ausgewählt.

Duale Ausbildung

 

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

 

Schulische Vorkenntnisse

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2017 gab es 105 Ausbildungsanfänger/innen. 60 Prozent der zukünftigen Stanz- und Umformmechaniker/innen verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss , 26 Prozent besaßen einen Hauptschulabschluss . Elf Prozent verfügten über die Hochschulreife , drei Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Sechs Prozent der Ausbildungsanfänger/innen hatten vor Ausbildungsbeginn eine Berufsfachschule absolviert.

 

Quelle:

Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

Mathematik:

Um Bauteile in angemessener Qualität herzustellen, lernen die Auszubildenden, Richtwerte, Maße und Toleranzen exakt einzuhalten oder z.B. Maschinenwerte selbst zu ermitteln und anzupassen. Daher ist es wichtig, dass sie neben Zahlenverständnis Kenntnisse im Rechnen und in Geometrie mitbringen.

Werken/Technik:

Angehende Stanz- und Umformmechaniker/innen montieren und demontieren Bauteile und -gruppen. Handwerkliches Geschick und Kenntnisse aus dem Werkunterricht sind daher von Vorteil. Da angehende Stanz- und Umformmechaniker/innen in der Ausbildung auch lernen, technische Zeichnungen zu lesen, sind Vorkenntnisse aus diesem Bereich hilfreich.

Informatik:

Kenntnisse über informationstechnische Sachverhalte erleichtern den Einstieg in die Arbeit mit CNC-Maschinen .

Physik:

Um z.B. Werkstoffeigenschaften beurteilen zu können, sind Kenntnisse aus dem Physikunterricht wichtig, etwa Wissen über mechanische Grundlagen und Begriffe wie Masse und Kraft.

 

Anerkennung ausländischer Qualifikationen

Die Tätigkeit als Stanz- und Umformmechaniker/in ist nicht reglementiert.

Um mit einem im Ausland erworbenen Abschluss in diesem Beruf zu arbeiten, ist keine berufliche Anerkennung notwendig. Jedoch kann eine Feststellung der Gleichwertigkeit deutschen Arbeitgebern helfen, die im Ausland erworbenen beruflichen Fähigkeiten besser zu beurteilen.

Informationen zur Feststellung der Gleichwertigkeit für anerkannte Ausbildungsberufe bietet das Informationsportal der Bundesregierung zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen: www.anerkennung-in-deutschland.de

Zuständige Stellen sind die Industrie- und Handelskammern. Für die Antragstellung ist folgende zentrale Stelle eingerichtet worden:

IHK FOSA
Ulmenstraße 52g
D – 90443 Nürnberg
Tel. +49.911.815060
Fax +49.911.81506100
Email: info@ihk-fosa.de
http://www.ihk-fosa.de

Über Qualifizierungsmaßnahmen zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse informiert KURSNET – Das Portal für berufliche Aus- und Weiterbildung

Handwerkliche und technische Berufe (nicht-akademisch)

Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:

 

Gesundheitliche Aspekte

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.

  • Körperbeweglichkeit (z.B. bei Montage- und Wartungsarbeiten Bauteile an schwer zugänglichen Stellen austauschen)
  • Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Maschinen umrüsten, Werkzeugwechsel vornehmen)
  • Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. Bauteile und -gruppen montieren)
  • Nahsehvermögen – auch korrigiert (z.B. Endprodukte mit Mess- und Prüfgeräten auf Einhaltung der Vorgaben kontrollieren)
  • Gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen (z.B. mit Ölen, Fetten und Kühlmitteln hantieren)

Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung muss im Einzelfall durch eine ärztliche Untersuchung festgestellt werden.

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.

  • Eingeschränkte Beweglichkeit (z.B. bei Montage- und Wartungsarbeiten Bauteile an schwer zugänglichen Stellen austauschen)
  • Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Maschinen umrüsten, Werkzeugwechsel vornehmen)
  • Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. Bauteile und -gruppen montieren)
  • Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Endprodukte mit Mess- und Prüfgeräten auf Einhaltung der Vorgaben kontrollieren)
  • Chronische oder allergische Hauterkrankungen oder mangelnde Widerstandsfähigkeit der Haut an Händen und Armen (z.B. mit Ölen, Fetten und Kühlmitteln hantieren)
  • Stoffwechselkrankheiten (z.B. Belastungen durch Schichtarbeit)
  • Chronische Magen- oder Darmleiden (z.B. Belastungen durch Schichtarbeit)

Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Nichteignung muss im Einzelfall durch eine ärztliche Untersuchung festgestellt werden.

 

Interessen

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um diesen Beruf erlernen und ausüben zu können. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit genannt. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.

  • Interesse an praktisch-konkreten Tätigkeiten
    • B. manuelles Bearbeiten und Umformen von Bauteilen aus Blechen und Drähten
    • B. Ausrichten und Einspannen von Werkstücken
    • B. Rüsten von Stanz- und Umformmaschinen und -anlagen
  • Interesse an theoretisch-abstrakten Tätigkeiten
    • B. Programmieren von numerisch gesteuerten Stanz- und Umformmaschinen oder -anlagen
    • B. Ermitteln von Störungsursachen an Maschinen, Anlagen oder Anlagenteilen
  • Interesse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeiten
    • B. genaues und gewissenhaftes Prüfen von Musterteilen beim Anfahren der Produktion
    • B. Prüfen und Dokumentieren im Rahmen der Qualitätssicherung, inwieweit Normen und auftragsspezifische Anforderungen zur Produktqualität und Prozesssicherheit eingehalten wurden

 

Arbeits-/ Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Beruf ausüben zu können.

  • Leistungs- und Einsatzbereitschaft(z.B. Erkennen von Abweichungen im Herstellungsprozess von Bauteilen aus Blech und bereitwilliges Übernehmen aller notwendigen Aufgaben zu deren Beseitigung)
  • Sorgfalt(z.B. fehlerfreies Warten und Instandsetzen von Maschinen; genaues Auswerten technischer Unterlagen; exaktes Durchführen von Qualitätskontrollen)
  • Selbstständige Arbeitsweise(z.B. eigenständiges Vorgehen beim Rüsten von Stanz- und Umformmaschinen und -anlagen)

 

Fähigkeiten

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten , Kenntnisse und Fertigkeiten werden benötigt, um den Beruf lernen und ausüben zu können. Bei einigen Fähigkeiten wird ein Ausprägungsgrad genannt. Dieser gilt für den mittleren oder typischen Vertreter dieses Berufes.

Fähigkeiten

  • Gut durchschnittliches allgemeines intellektuelles Leistungsvermögen
  • Gut durchschnittliches abstrakt-logisches Denken (z.B. Ermitteln und Beurteilen von Störungs- und Fehlerursachen an den Produktionsanlagen)
  • Gut durchschnittliches rechnerisches Denken (Beispiele siehe unter Kenntnisse und Fertigkeiten)
  • Gut durchschnittliches räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. Lesen, Auswerten und Umsetzen von technischen Unterlagen beim Herstellen von Bauteilen)
  • Handgeschick (z.B. Vorbereiten von Stanz- und Umformwerkzeugen zum Einbau)
  • Auge-Hand-Koordination (z.B. genaues Zusammenfügen von Bauteilen zu Baugruppen)
  • Handwerkliches Geschick (z.B. Montieren von Sicherheitseinrichtungen, Zusatzaggregaten und Komponenten zur Prozessüberwachung)
  • Technisches Verständnis (z.B. Durchführen von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an Stanz- und Umformmaschinen und -anlagen)

Hinweis: Die Ausprägungsgrade beziehen sich auf Personen mit Hauptschulabschluss.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Führen und Auswerten von Statistiken über Fertigungsdaten, um die Qualitätssicherung und Nachverfolgbarkeit sicherstellen)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von Fehlerbeschreibungen der Mitarbeiter/innen, auch bei Lärm)
  • Textverständnis (z.B. Lesen und Verstehen von technischen Unterlagen wie Fehlersuch- oder Bedienungsanleitungen)

 

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Bauteile zu Baugruppen fügt
  • welche Bestimmungen und Sicherheitsregeln beim Arbeiten an elektrischen Anlagen zu beachten sind
  • wie man Materialzuführ- und Abführeinrichtungen anbringt und einstellt
  • wie sich Regelungs- und Steuerungssysteme in ihrer Funktion unterscheiden
  • wie man Eigenschaften von Werkstoffen beurteilt
  • wie man Fertigungsdaten von Maschinen und Anlagen ermittelt, Produktionsparameter einstellt und Programmdaten eingibt
  • wie man die Produktion anfährt und einen Probelauf durchführt
  • wie der Produktionsablauf für die Serienfertigung optimiert werden kann
  • wie die Funktionsfähigkeit von Stanz- und Umformmaschinen zu gewährleisten ist
  • wie man Störungs- und Fehlerursachen feststellt und wie man sie beseitigen kann

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:

  • in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Baugruppen herstellen und montieren, Technische Systeme instand halten)
  • in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation „Europaassistent/in“ eröffnet für Auszubildende mit einem mittleren Bildungsabschluss die Möglichkeit, interkulturelle Kompetenzen aufzubauen, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und sich fachlich – über die Erstausbildung hinaus – zu bilden. Bestandteile der Zusatzqualifikation sind ein besonderer Berufsschulunterricht (z.B. Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht) und ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Weitere Informationen erteilt z.B.:

Europaassistent/in

 

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.

Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan

  1. – 18. Ausbildungsmonat:

Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:

  • Herstellen von Bauteilen
  • Vorbereiten der Produktion
  • Einrichten und Inbetriebnehmen von Stanz- und Umformmaschinen und -anlagen
  • Überwachen, Steuern und Optimieren von Produktionsprozessen
  • Anschlagen, Sichern und Transportieren
  1. und 2. Ausbildungsjahr:

Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:

  • 1. Ausbildungsjahr:
    • Bauelemente mit handgeführten Werkzeugen fertigen
    • Bauelemente mit Maschinen fertigen
    • Baugruppen herstellen und montieren
    • Technische Systeme instand halten
  • 2. Ausbildungsjahr:
    • Bauteile durch Schneidverfahren herstellen
    • Bauteile durch Umformen herstellen
    • Handhabungs- und Materialflusssysteme einrichten
    • Produktherstellungsprozess vorbereiten
    • Komponenten von Produktionsmitteln analysieren

Teil 1 der Abschlussprüfung zum Ende des 2. Ausbildungsjahres

  1. – 36. Ausbildungsmonat:

Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:

  • Vertiefen der Kenntnisse aus den ersten 18 Monaten
  1. Ausbildungsjahr:

Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:

  • Produkte mit Stanz- und Umformwerkzeugen herstellen
  • Maschinen und Anlagen der Stanz- und Umformtechnik bedienen
  • Produktionsprozesse auswerten und steuern
  • Produktionsprozesse analysieren und optimieren

Teil 2 der Abschlussprüfung zum Ende des 3. Ausbildungsjahres

 

Finanzielle Aspekte

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz
in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto – je nach Bundesland):

  1. Ausbildungsjahr: € 976 bis € 1.047
  2. Ausbildungsjahr: € 1.029 bis € 1.102
  3. Ausbildungsjahr: € 1.102 bis € 1.199

 

Ausbildungsdauer /-abschluss

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten

Eine abgeschlossene Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik der Fachrichtung Umform- und Drahttechnik kann auf die Ausbildung zum Stanz- und Umformmechaniker/zur Stanz- und Umformmechanikerin angerechnet werden.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnung

Stanz- und Umformmechaniker/Stanz- und Umformmechanikerin

 

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:

Im Betrieb

  • Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Maschinen und Anlagen einrichten, Bauteile nach Vorgabe herstellen, Qualität prüfen
  • Umgebung: in Produktionshallen bei Maschinenlärm, Staub, Dämpfen und Gerüchen
  • Kleidung: Schutzkleidung, z.B. Arbeitshandschuhe, Schutzbrille, ggf. Gehörschutz
  • Arbeitszeit: i.d.R. Schichtarbeit
  • Anforderungen:
    • Sorgfalt (z.B. beim Rüsten von Stanz- und Umformmaschinen und -anlagen)
    • Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim manuellen Bearbeiten und Umformen oder Ausrichten und Spannen von Werkstücken)
    • Gute körperliche Konstitution (z.B. Arbeiten in Zwangshaltungen, Austauschen schwerer Bauteile)
    • Technisches Verständnis (z.B. beim Einstellen und Warten von CNC -Maschinen)

An der Berufsschule

Unterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

 

Ausbildungsorte

Stanz- und Umformmechaniker/innen werden im dualen System ausgebildet.

Lernorte sind

  • Ausbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der Metall verarbeitenden Industrie, Betriebe der Elektronik-, Raumfahrt- und Telekommunikationsindustrie): Produktionshallen, Werkstätten
  • Berufsschule: Unterrichtsräume

Können Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:

  • für die Länder Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen in Meschede (Nordrhein-Westfalen): Berufskolleg Meschede des Hochsauerlandkreises
    Dünnefeldweg 5
    D – 59872 Meschede
    +49.291.945600
    Fax +49.291.945609
    Email: verwaltung@berufskolleg-meschede.de
    http://www.berufskolleg-meschede.de

Quelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen

 

Ausbildung im Ausland

Um Teile der Ausbildung im Ausland zu absolvieren, bieten sich zum Beispiel folgende Möglichkeiten:

  • Großbritannien, Italien, Spanien, Tschechien Auslandspraktikum „EuroSkill-plus“ für Auszubildende in gewerblich-technischen Berufen
    Ort: Torquay/Plymouth (Großbritannien), Brescia (Italien), Sevilla/Barcelona (Spanien), Budweis/Strakonice (Tschechien)
    Dauer: 4 Wochen
    Weitere Informationen: Mehr Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt – Auslandsaufenthalte für Auszubildende

  • Verschiedene europäische Länder Auslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation „Europaassistent/in“
    Dauer: mindestens 3 Wochen
    Zugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss
    Weitere Informationen z.B.: Europaassistent/in

 

Tätigkeitsinhalte

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Stanz- und Umformmechaniker/innen produzieren vor allem für die industrielle Fertigung Bauteile aus Blechen und Drähten: Das können Bauteile für Getriebe, Kupplungen oder Schaltungen sein, Gehäuse und Strukturteile aus Metall und Draht für Küchengeräte oder Stanz- und Biegeteile für den Maschinenbau. Anhand technischer Unterlagen und Betriebsanleitungen informieren sie sich über ihren Bearbeitungsauftrag. Sie sorgen dafür, dass genügend Material sowie die erforderlichen Werkzeuge bereitgestellt werden und die Maschinen einsatzbereit sind. Die meist CNC -gesteuerten Produktionsanlagen, die das Ausgangsmaterial biegen, stanzen und prägen, programmieren sie und richten sie entsprechend den Vorgaben ein. Nach ersten Testläufen prüfen sie das Ergebnis, justieren ggf. nach und starten die Produktionsreihe. Sie überwachen Produktionsprozess und -ergebnis und stellen die einwandfreie Qualität der gefertigten Erzeugnisse sicher. Bei Störungen im Fertigungsablauf identifizieren sie die Fehlerquelle, beheben sie ggf. selbst und dokumentieren die Ergebnisse. Nach Plan warten und inspizieren sie z.B. Stanzautomaten und Pressen.

Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?

Stanz- und Umformmechaniker/innen stellen Bauteile aus Blechen und Drähten her, richten die dazu erforderlichen Maschinen und Anlagen ein und steuern den Materialfluss. Sie überwachen und optimieren Fertigungsprozesse und übernehmen Reparatur- und Wartungsaufgaben.

Große Vielfalt an Teilen und Varianten

Zunehmend werden Bauteile nicht mehr nur in großen Mengen, sondern auch in kleineren Stückzahlen gefordert, dabei jedoch mit zunehmender Komplexität und in mehreren unterschiedlichen Varianten. Die Ausgangsmaterialien sind dabei Metalle, daneben auch Kunststoff-Metall-Hybride . Stanz- und Umformmechaniker/innen bedienen die häufig aus verketteten Maschinen bestehenden Produktionsanlagen, die diese Bauteile produzieren. Anhand von Nullserien und Testreihen überprüfen sie im Vorfeld die Einstellungen und optimieren ggf. die Steuerprogramme, damit optimale Fertigungsergebnisse erreicht werden. Um eine lückenlose Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten, dokumentieren sie die Ergebnisse und die durchgeführten Anpassungen.

Für die Serienfertigung

Stanz- und Umformmechaniker/innen optimieren die Prozessparameter und stellen die Produktionsfähigkeit der Stanz- und Umformautomaten her. Ebenso sorgen sie dafür, dass die für die Fertigung benötigten Werkzeuge und Betriebsstoffe bereitstehen. Auch richten sie Handhabungs- und Materialflusssysteme (z.B. Abwickel- oder Vorschubsysteme für Bleche, Drähte und Bandmaterial) ein, die gewährleisten, dass die Verkettung der Produktion mit den zugehörigen Transport- und Lagervorgängen reibungslos funktioniert. Sie betreiben die Produktionsanlagen und überwachen die Fertigung.

Beim Produktwechsel – oder falls sonstige Anpassungen notwendig sind – rüsten sie die Maschinen um und führen den eventuell benötigten Werkzeugaustausch von Hand oder mithilfe von Werkzeugsystemen oder Werkzeugmagazinen durch.

Die Qualität im Blick

Die fertigen Bauteile kontrollieren sie auf Einhaltung der Richtwerte. Je nach Kundenwunsch und Bearbeitungsvorgabe bereiten sie einzelne Bauteile für die Nachbearbeitung vor und montieren sie ggf. zu Baugruppen. Regelmäßig warten sie die Fertigungsanlagen und beseitigen Störungen selbst oder veranlassen notwendige Reparaturen. Unabhängig vom jeweiligen Einsatzgebiet wirken sie zudem an der Einhaltung von Qualitätsstandards mit und an der ständigen Verbesserung von Prozessabläufen, der Produktqualität und der Arbeitssicherheit.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

  • Produktion vorbereiten

    • Material auf Vollständigkeit und Qualität prüfen
    • Handhabungs- und Materialflusssysteme einrichten
    • Richt- und Vorschubsysteme einstellen, Steuerung aktivieren
    • technische Zeichnungen auswerten und umsetzen
  • Bauteile herstellen

    • Prozessparameter ermitteln und Produktionsfähigkeit der Maschinen sicherstellen
    • mit der Nullserie Werkzeuge, Vorrichtungen und das Zusammenfügen der Einzelteile zum Produkt erproben
    • Testreihen fahren, Ergebnisse protokollieren
    • Produktionsanlagen programmieren
    • Prozessabläufe überwachen
    • Maschinen umrüsten, Werkzeugwechsel vornehmen
    • aus einzelnen Bauteilen Komponenten und Baugruppen herstellen
    • gefertigte Produkte nach Prüfplan kontrollieren
  • technische Störungen an Anlagen ermitteln und dokumentieren
  • Maschinen und Werkzeuge reparieren, warten und pflegen
  • qualitätssichernde Maßnahmen durchführen

 

Verdienstmöglichkeiten

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): € 3.060 bis € 3.362

 

Berufsbezeichnungen

Tätigkeitsbezeichnungen

  • Stanz- und Umformmechaniker/in

Auch übliche Berufsbezeichnung/Synonym

  • Fachkraft – Stanz- und Umformtechnik (m/w)

Berufsbezeichnung in englischer Sprache

  • Press tool operator and metal working mechanic (m/f)

Berufsbezeichnung in französischer Sprache

  • Mécanicien/Mécanicienne de formage et d’estampage

Quelle der fremdsprachigen Berufsbezeichnungen: Bundesinstitut für Berufsbildung, Europass-Zeugniserläuterungen

 

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während der Ausbildung erwirbt:

  • Maschineneinrichtung, Anlageneinrichtung
  • Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung
  • Materialfluss-Systeme
  • Metallbau
  • Stanz- und Umformtechnik
  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung

Weitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:

  • Arbeit nach Zeichnung
  • Arbeitsvorbereitung
  • Blechbearbeitung
  • CNC-Kenntnisse, CNC-Programmieren
  • Elektronik
  • Hydraulik
  • Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)
  • Montage (Metall, Anlagenbau)
  • Pressen
  • Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung
  • Stanzen

Weitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:

  • Kompetenzgruppe „CNC-, NC-Programme“

 

Arbeitsbedingunegn

Arbeitsorte

Stanz- und Umformmechaniker/innen arbeiten in erster Linie

  • in Produktionshallen
  • in Werkstätten

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch

  • im Lager
  • im Büro

Arbeitssituation

Stanz- und Umformmechaniker/innen arbeiten an CNC -gesteuerten Maschinen. Von Hand montieren sie einzelne Bauteile und Baugruppen. Sie tragen Schutzkleidung, etwa Arbeitshandschuhe, Schutzbrille und ggf. Gehörschutz. In den Produktionshallen herrscht meist Maschinenlärm. Metallstaub vom Stanzen liegt in der Luft. An den Maschinen kommen die Stanz- und Umformmechaniker/innen mit Schmier-, Kühl- und Reinigungsmitteln in Berührung. In metallbearbeitenden Industriebetrieben wird häufig im Schichtbetrieb gearbeitet.

Da von der korrekten Einrichtung der Anlagen der störungsfreie Ablauf ganzer Fertigungsprozesse abhängt, sind eine sorgfältige und exakte Arbeitsweise, Geschicklichkeit und eine gute Auge-Hand-Koordination notwendig. Die Arbeit kann körperlich anstrengend sein, wenn Maschinen eingerichtet und beschickt und bei Wartungsarbeiten Zwangshaltungen eingenommen werden müssen. Um CNC-gesteuerte Stanz- und Umformmaschinen einzustellen und zu überprüfen, ist technisches Verständnis wichtig.

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

  • Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Stanz- und Umformanlagen)
  • Handarbeit (bei der Wartung von Maschinen, beim Montieren von Bauteilen und -gruppen)
  • Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Schutzkleidung und Gehörschutz)
  • Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (z.B. von Betrieben der Metall verarbeitenden Industrie)
  • Arbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (z.B. Metallstaub)
  • Arbeit unter Lärm (Maschinenlärm)
  • Arbeit mit Schmierstoffen (Öl, Fett) (z.B. bewegliche Maschinenteile schmieren)
  • Schichtarbeit
  • Arbeit unter Zwangshaltungen (z.B. über Kopf, in gebückter Haltung, in der Hocke bei Montage- oder Wartungsarbeiten)

 

Arbeitsgegenstände

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Erzeugnisse, z.B.: Bauteile für Getriebe, Kupplungen oder Schaltungen, Gehäuse und Strukturteile für Küchengeräte, Stanz- und Biegeteile für den Maschinenbau

Werkstücke, -stoffe und Hilfsstoffe, z.B.: Bleche, Drähte, Metalle, Kunststoff-Metall-Hybride, Schmier-, Kühl- und Reinigungsmittel

Anlagen, Maschinen und Geräte, z.B.: CNC-gesteuerte Produktionsanlagen, Laser-Stanzanlagen, „verkettete“ Maschinen, Stanz-Nibbelmaschinen, Produktionsroboter, Mess- und Prüfgeräte

Unterlagen, z.B.: technische Zeichnungen, Datenblätter, Betriebsanleitungen, Normen, Sicherheitsbestimmungen, Arbeits- und Umweltschutzvorgaben

 

Typische Branchen

Arbeitsbereiche/Branchen

Stanz- und Umformmechaniker/innen finden Beschäftigung

  • in Betrieben der Metallbearbeitung
  • in Betrieben des Automobilbaus
  • in Betrieben des Maschinen- und Anlagenbaus
  • im Bereich erneuerbare Energien
  • in Betrieben der Elektronikindustrie
  • in Betrieben der Telekommunikationsindustrie
  • in Betrieben der Raumfahrtindustrie

Branchen im Einzelnen

  • Maschinenbau, Werkzeugbau

    • Herstellung von Werkzeugmaschinen
    • Herstellung von Werkzeugen
    • Herstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a. n. g., z.B. Hersteller von regenerativen Energieanlagen
  • Metallbearbeitung, Metallbau, Schweißen

    • Herstellung von Metallwaren a. n. g., z.B. Bauteile für die Produktion von Investitionsgütern
  • Kraftfahrzeuge

    • Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren, z.B. Zulieferer für die Automobilindustrie
    • Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen, z.B. Hersteller von Fahrzeugkomponenten aus Metall
  • Informations-, Telekommunikationstechnik

    • Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
  • Luft-, Raumfahrzeuge

    • Luft- und Raumfahrzeugbau

 

Anpassungsweiterbildung

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Blechbearbeitung, Spanende Metallverformung, Maschinen-, Anlagenbetrieb und -überwachung sowie Umformtechnik).

Darüber hinaus kann sich der Trend, kollaborierende Roboter (Cobots) einzusetzen, zu einem wichtigen Weiterbildungsthema für Stanz- und Umformmechaniker/innen entwickeln.

 

Aufstiegsweiterbildung

Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen und in Führungspositionen zu gelangen (z.B. durch die Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Metall oder eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik bzw. Maschinenbautechnik).

Ein Studium eröffnet weitere Berufs- und Karrierechancen (z.B. durch einen Bachelorabschluss im Studienfach Produktionstechnik oder Maschinenbau).

Berufsbezeichnung

Berufskundliche Gruppe

Industriemeister/in – Metall

Meisterweiterbildung

Techniker/in – Maschinentechnik (Betriebstechnik)

Technikerweiterbildung

Techniker/in – Maschinentechnik (Konstruktion)

Technikerweiterbildung

Techniker/in – Maschinentechnik (ohne Schwerpunkt)

Technikerweiterbildung

Techniker/in – Maschinentechnik (Produktionsorganisation)

Technikerweiterbildung

Technische/r Fachwirt/in

Kaufmännische Weiterbildung

Produktionstechnik (grundständig)

Studienfach

Maschinenbau (grundständig)

Studienfach

Ausbilder/in – Anerkannte Ausbildungsberufe

Andere Weiterbildung

Wirtschaftsingenieurwesen (grundständig)

Studienfach

 

Möglichkeiten nach Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessern

Eine gute Startposition können sich angehende Stanz- und Umformmechaniker/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation „Europaassistent/in“.

Die passende Beschäftigung finden

Nach ihrer Ausbildung arbeiten Stanz- und Umformmechaniker/innen in Betrieben der Metall verarbeitenden Industrie sowie in Betrieben der Elektronik-, Raumfahrt- und Telekommunikationsindustrie.

Die Beschäftigungsfähigkeit sichern

Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Blechbearbeitung bis hin zu Umformtechnik.

Beruflich weiterkommen

Eine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Metall abzulegen.

Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Produktionstechnik erwerben.

 

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:

Metallbearbeitung

Produktionsplanung, -steuerung

Qualitätssicherung, -management

 

Ähnliche Berufe

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.

Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.

Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Stanz- und Umformmechaniker/in an:

Job- und Besetzungsalternativen

für Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):

mit niedrigerem Qualifikationsniveau:

Eine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:

Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen

Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)

Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Stanz- und Umformmechaniker/in an:

Tätigkeitsfeld Feinwerktechnik, Werkzeugbau

Gemeinsamkeiten:

  • Werkzeugmaschinen einrichten und programmieren
  • Mess- und Prüfarbeiten durchführen
  • Störungen beheben

Tätigkeitsfeld Maschinen- und Anlagenbau

Gemeinsamkeiten:

  • Werkzeugmaschinen einrichten und programmieren
  • Mess- und Prüfarbeiten durchführen
  • Störungen beheben

Hinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung, eine Zusatzausbildung oder eine neue Ausbildung, die allerdings oft verkürzt absolviert werden kann.

Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)

Folgende weitere Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Stanz- und Umformmechaniker/in an:

Tätigkeitsfeld Feinwerktechnik, Werkzeugbau

Gemeinsamkeiten:

  • Werkzeugmaschinen einrichten und programmieren
  • Mess- und Prüfarbeiten durchführen
  • Störungen beheben

Tätigkeitsfeld Maschinen- und Anlagenbau

Gemeinsamkeiten:

  • Werkzeugmaschinen einrichten und programmieren
  • Mess- und Prüfarbeiten durchführen
  • Störungen beheben