Kältetechniker

Zugang zur Tätigkeit

In der Regel benötigt man eine abgeschlossene Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Kältetechnik.

Sonstige Zugangsbedingungen

Für die Inspektion und Wartung von Einrichtungen bzw. Produkten, die ozonschichtschädigende Stoffe enthalten, ist ein Sachkundenachweis erforderlich.

Tätigkeiten mit fluorierten Treibhausgasen dürfen ausschließlich von Personen mit Sachkundebescheinigung ausgeführt werden. Der Betrieb, für den sie tätig sind, muss entsprechend zertifiziert sein.

Berufsbezeichnung

Berufskundliche Gruppe

Techniker/in – Kältetechnik

Diesen Beruf haben Sie aktuell ausgewählt.

Technikerweiterbildung

 

Zugang zur Weiterbildung

Voraussetzung für die Aufnahme in eine Fachschule sind in der Regel der Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie Berufspraxis.

Schulische Mindestvoraussetzung ist je nach Bundesland ein Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Bildungsabschluss .

 

Schulische/ Berufliche Vorkenntnisse

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen bilden gute Voraussetzungen für das erfolgreiche Bestehen der Weiterbildungsprüfung:

Physik:

Die Kältetechnik baut auf physikalischen Grundlagen auf. Um in der Prüfung z.B. Fragen zu elektrischen Regelkreisen beantworten zu können, benötigt man Kenntnisse über physikalische Gesetze und Zusammenhänge.

Damit Techniker/innen der Fachrichtung Kältetechnik im Berufsleben beispielsweise die Wirkung von Schaltkreisen kältetechnischer Anlagen bei der Konstruktion abschätzen können, sind Physikkenntnisse wichtig.

Rechnen/Mathematik:

In der Weiterbildungsprüfung sind u.a. Angebotskalkulationen und statische Berechnungen für die Baukonstruktion durchzuführen.

Um im Berufsalltag beispielsweise Preise zu kalkulieren oder technische Zeichnungen von Kältesystemen zu erstellen und dafür die Maße der geplanten Anlage zu ermitteln, benötigen Techniker/innen für Kältetechnik u.a. Kenntnisse der Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung.

Technisches Zeichnen:

In der Prüfung sind z.B. Konstruktionsunterlagen für Kältesysteme zu lesen und zu erstellen.

Kenntnisse des technischen Zeichnens sind Voraussetzung, um im Berufsleben beispielsweise Skizzen und Zeichnungen von kältetechnischen Anlagen anfertigen zu können.

Chemie:

Die Weiterbildungsprüfung umfasst z.B. Bereiche wie Werkstoffkunde, wofür Kenntnisse in Chemie notwendig sind.

Um im Berufsalltag beispielsweise Kältemittel qualitativ und ökologisch einzuordnen, benötigen Techniker/innen der Fachrichtung Kältetechnik Chemiekenntnisse.

 

Anerkennung ausländischer Qualifikationen

Die Tätigkeit als Techniker/in der Fachrichtung Kältetechnik ist nicht reglementiert.

Um mit einem im Ausland erworbenen Abschluss in diesem Beruf zu arbeiten, ist keine berufliche Anerkennung notwendig. Jedoch kann eine Feststellung der Gleichwertigkeit deutschen Arbeitgebern helfen, die im Ausland erworbenen beruflichen Fähigkeiten besser zu beurteilen.

Zuständige Stellen sind Anerkennungsstellen für Fachschulabschlüsse in den Bundesländern, z.B. Kultusministerien. Bei der Suche nach der zuständigen Stelle für die berufliche Anerkennung helfen die Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungsstellen
des IQ-Netzwerks weiter.

Über Qualifizierungsmaßnahmen zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse informiert KURSNET – Das Portal für berufliche Aus- und Weiterbildung

Handwerkliche und technische Berufe (nicht-akademisch)

Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:

 

Gesundheitliche Aspekte

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.

  • Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. kälte- und raumlufttechnische Anlagen montieren, instandsetzen und warten)
  • Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. kleinteilige Bauteile montieren und verkabeln)
  • Ungestörtes Sprechvermögen (z.B. Kunden über die Nutzung alternativer Energien beraten)
  • Nahsehvermögen – auch korrigiert (z.B. am Computer Pläne für kälte- und raumlufttechnische Anlagen entwerfen oder lesen)
  • Farbsehvermögen (z.B. farblich gekennzeichnete Anschlussleitungen einer Kühlersteuerung verdrahten)
  • Räumliches Sehvermögen (z.B. anhand der räumlichen Gegebenheiten Teilzeichnungen und Skizzen für eine kältetechnische Anlage anfertigen)
  • Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. mit Ingenieuren und Ingenieurinnen ein kälte- oder raumlufttechnisches Projekt besprechen)
  • (Intaktes) Belastbares Nervensystem (z.B. in leitender Funktion Verantwortung für Mitarbeiter/innen übernehmen; Auszubildende und Fachkräfte anleiten und motivieren)

Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung muss im Einzelfall durch eine ärztliche Untersuchung festgestellt werden.

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.

  • Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. kälte- und raumlufttechnische Anlagen montieren, instandsetzen und warten)
  • Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. kleinteilige Bauteile montieren und verkabeln)
  • Sprachstörung, Sprachfehler (z.B. Kunden über die Nutzung alternativer Energien beraten)
  • Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. am Computer Pläne für kälte- und raumlufttechnische Anlagen entwerfen oder lesen)
  • Farbsinnstörungen (z.B. farblich gekennzeichnete Anschlussleitungen einer Kühlersteuerung verdrahten)
  • Fehlendes/gestörtes räumliches Sehvermögen (z.B. anhand der räumlichen Gegebenheiten Teilzeichnungen und Skizzen für eine kältetechnische Anlage anfertigen)
  • Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. mit Ingenieuren und Ingenieurinnen ein kälte- oder raumlufttechnisches Projekt besprechen)
  • Schwere vegetative oder nervliche Erkrankungen (z.B. in leitender Funktion Verantwortung für Mitarbeiter/innen übernehmen)

Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Nichteignung muss im Einzelfall durch eine ärztliche Untersuchung festgestellt werden.

Interessen

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um diesen Weiterbildungsberuf ausüben zu können. Dabei werden besonders die Interessen hervorgehoben, die im Vergleich zu den einschlägigen Ausbildungsberufen an Bedeutung gewinnen. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.

  • Interesse an theoretisch-abstrakten Tätigkeiten
    • B. systematisches Entwickeln kälte- und raumlufttechnischer Anlagen
    • B. methodisches Durchführen von Messungen, etwa an Klimaanlagen bzw. Kühlgeräten, und Ableiten von Steuerungsmaßnahmen
  • Interesse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeiten
    • B. detailgenaues Erheben und Dokumentieren von technischen Systemdaten
    • B. sorgfältiges Überwachen der Arbeitsqualität der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei der Installation von Prozesskühlanlagen oder Kühlwasserrückkühler
  • Interesse an kaufmännisch-organisatorischen Tätigkeiten
    • B. überzeugendes Werben von Kunden in den Bereichen Nutzung alternativer Energien oder Möglichkeiten der Energieeinsparung
  • Interesse an praktisch-konkreten Tätigkeiten
    • B. Einstellen von Kühlanlagen und Lüftungen

Arbeits-/ Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Beruf ausüben zu können.

  • Leistungs- und Einsatzbereitschaft(z.B. bereitwilliges und zupackendes Mitarbeiten bei fachlich schwierigen Arbeiten wie dem Einstellen von Kühlanlagen und Lüftungen)
  • Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit(z.B. Beharrlichkeit zeigen bei aufwändiger, langwieriger Fehlersuche)
  • Sorgfalt(z.B. genaues Durchführen von Konstruktionsberechnungen für den Bau von Klimaanlagen)
  • Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft(z.B. Berücksichtigen der Brand-, Schall-, Umweltschutzbestimmungen bei der Konstruktion, um die Anlagensicherheit zu gewährleisten)
  • Selbstständige Arbeitsweise(z.B. eigenständiges Planen und Steuern von Arbeitsabläufen beim Montieren von kälte- bzw. raumlufttechnischen Anlagen)
  • Umsicht(z.B. Achten auf die eigene Sicherheit und die Sicherheit von Kollegen und Kolleginnen bei Montagearbeiten auf Gerüsten)
  • Flexibilität(z.B. Anpassen an wechselnde Arbeitsorte und -bedingungen im Kundendienst, etwa bei Wartungsarbeiten an Klimaanlagen)
  • Lernbereitschaft(z.B. sich auf dem Laufenden halten über neue Entwicklungen im Bereich Kältetechnik)
  • Führungsfähigkeit(z.B. Übertragen von Aufgaben an Fachkräfte entsprechend ihrer Qualifikation und Leistungsfähigkeit, etwa bei der Montage der Anlagen)

Fähigkeiten

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten , Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung der möglichen Tätigkeiten im Weiterbildungsberuf benötigt. Bei einigen Fähigkeiten wird ein Ausprägungsgrad genannt. Dieser gilt für den mittleren oder typischen Vertreter dieses Berufes.

Fähigkeiten

  • Überdurchschnittliches allgemeines intellektuelles Leistungsvermögen
  • Überdurchschnittliches abstrakt-logisches Denken (z.B. Analysieren von Funktionszusammenhängen in Systemen der Kälte- und Raumlufttechnik)
  • Überdurchschnittliches rechnerisches Denken (Beispiele siehe unter Kenntnisse und Fertigkeiten)
  • Überdurchschnittliches räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. Lesen, Anfertigen und Umsetzen von Konstruktionszeichnungen, Teilzeichnungen und Skizzen)
  • Technisches Verständnis (z.B. Montieren und Prüfen von kälte- und raumlufttechnischen Anlagen)
  • Zeichnerische Befähigung (z.B. Anfertigen von Skizzen, Ausführungs- und Konstruktionszeichnungen)
  • Kaufmännische Befähigung (z.B. Überwachen der Kostenentwicklung; Einschätzen und Planen von Investitionen; Kunden gewinnen und binden)
  • Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Vorbereiten von Arbeitsabläufen; Planen und Kontrollieren des Einsatzes von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, Maschinen, Anlagen und anderen Betriebsmitteln; Abstimmen von Arbeitsschritten mit Kunden und mit vor- und nachgelagerten Bereichen im Betrieb)

Hinweis: Die Ausprägungsgrade beziehen sich auf Personen mit Hauptschulabschluss.

Darüber hinaus werden folgende Fähigkeiten benötigt, die auch für die Ausübung der Tätigkeiten in den einschlägigen Ausbildungsberufen erforderlich sind:

  • Merkfähigkeit (z.B. Anpassen an den schnellen Wechsel der Wissensbestände im technischen Bereich)
  • Fingergeschick (z.B. Montieren und Verkabeln kleinteiliger Bauteile)
  • Handgeschick (z.B. Aufstellen und Anschließen von Anlagen und Systemen der Kälte- und Klimatechnik)
  • Handwerkliches Geschick (z.B. Auswechseln von Verschleißteilen)

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Material- und Energiebedarf; Erstellen und Auswerten von Statistiken und Diagrammen; Erstellen von Kalkulationen)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Entgegennehmen von Aufträgen; Abstimmen mit anderen betrieblichen Stellen wie etwa Personalabteilung oder Arbeitsvorbereitung)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Erteilen von Arbeitsanweisungen; Führen von Gesprächen mit Kunden und Lieferanten)
  • Textverständnis (z.B. Lesen und Verstehen von technischen Unterlagen und Fachbüchern)
  • Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Führen des Schriftverkehrs mit Kunden und Lieferanten; Erstellen von schriftlichen Anweisungen; Verfassen von Angeboten, Berichten und Stellungnahmen)

 

Weiterbildungsinhalte

Im fachrichtungsbezogenen Lernbereich beispielsweise:

  • Technisch-physikalische Grundlagen für Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen ermitteln und Berechnungen durchführen
  • Informationstechnische und kommunikative Planungsunterlagen erstellen und projektbezogen anwenden
  • Elektrotechnische Grundlagen und MSR-Techniken in Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen analysieren und bewerten
  • Verfahrenstechnische Grundlagen, Prozesse und Komponenten von Kälteanlagen und Wärmepumpen analysieren, bewerten und auswählen
  • Verfahren der Klima- und Lüftungstechnik analysieren, bewerten und auswählen
  • Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen gestalten, berechnen und projektieren
  • Kundenorientiertes Handeln mit betriebswirtschaftlichen Methoden projektorientiert verbinden
  • Rechts- und Sicherheitsvorschriften für Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen analysieren und projektbezogen anwenden

Darüber hinaus im fachrichtungsübergreifenden Lernbereich:

allgemeinbildende Fächer, z.B. Deutsch, Englisch, Politik, Wirtschaft, Recht und Umwelt

Zusatzkenntnisse

Je nach Angebot der einzelnen Schulen werden Zusatzkenntnisse vermittelt, die den Erwerb der Ausbildereignung oder der Fachhochschulreife ermöglichen.

 

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):

Pflichtbereich

  • I. Fachrichtungsübergreifender Lernbereich
    • Deutsch: 1. Ausbildungsabschnitt 80 Unterrichtsstunden, 2. Ausbildungsabschnitt 80 Unterrichtsstunden
    • Englisch: 1. Ausbildungsabschnitt 120 Unterrichtsstunden, 2. Ausbildungsabschnitt 80 Unterrichtsstunden
    • Politik, Wirtschaft, Recht und Umwelt: 1. Ausbildungsabschnitt 80 Unterrichtsstunden, 2. Ausbildungsabschnitt 80 Unterrichtsstunden
    • Berufs- und Arbeitspädagogik I: 1. Ausbildungsabschnitt 40 Unterrichtsstunden, 2. Ausbildungsabschnitt 0 Unterrichtsstunden

Fachrichtungsübergreifender Bereich insgesamt: 560 Unterrichtsstunden

  • II. Fachrichtungsbezogener Lernbereich (1. und 2. Ausbildungsabschnitt)
    • Mathematik: 200 Unterrichtsstunden
    • Aufträge mit Methoden des Projektmanagements bearbeiten: 80 Unterrichtsstunden
    • Technisch-physikalische Grundlagen für Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen ermitteln und Berechnungen durchführen: 280 Unterrichtsstunden
    • Informationstechnische und kommunikative Planungsunterlagen erstellen und projektbezogen anwenden: 160 Unterrichtsstunden
    • Elektrotechnische Grundlagen und MSR-Techniken in Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen analysieren und bewerten: 200 Unterrichtsstunden
    • Verfahrenstechnische Grundlagen, Prozesse und Komponenten von Kälteanlagen und Wärmepumpen analysieren, bewerten und auswählen: 320 Unterrichtsstunden
    • Verfahren der Klima- und Lüftungstechnik analysieren, bewerten und auswählen: 80 Unterrichtsstunden
    • Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen gestalten, berechnen und projektieren: 320 Unterrichtsstunden
    • Kundenorientiertes Handeln mit betriebswirtschaftlichen Methoden projektorientiert verbinden: 160 Unterrichtsstunden
    • Rechts- und Sicherheitsvorschriften für Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen analysieren und projektbezogen anwenden: 40 Unterrichtsstunden
    • Projektarbeit: 160 Unterrichtsstunden

Fachrichtungsbezogener Bereich insgesamt: 2.000 Unterrichtsstunden

Pflichtbereich insgesamt: 2.560 Unterrichtsstunden

Wahlpflichtbereich

  • Mathematik: 1. Ausbildungsabschnitt 0 Unterrichtsstunden, 2. Ausbildungsabschnitt 80 Unterrichtsstunden
  • Unternehmensführung und Existenzgründung: 1. Ausbildungsabschnitt 0 Unterrichtsstunden, 2. Ausbildungsabschnitt 80 Unterrichtsstunden

Wahlpflichtbereich insgesamt: 160 Unterrichtsstunden

Wahlbereich

  • Berufs- und Arbeitspädagogik II: 1. Ausbildungsabschnitt 40 Unterrichtsstunden, 2. Ausbildungsabschnitt 40 Unterrichtsstunden
  • Ergänzungen und Vertiefungen des Pflichtbereiches bis zu: 1. Ausbildungsabschnitt 40 Unterrichtsstunden, 2. Ausbildungsabschnitt 40 Unterrichtsstunden

Wahlbereich insgesamt: 160 Unterrichtsstunden

Gesamtstundenzahl:

2.880 Unterrichtsstunden

 

Finanzielle Aspekte

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

Weiterbildungskosten

Die Weiterbildung an staatlichen Fachschulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei. Private Fachschulen erheben dagegen meist Lehrgangsgebühren, teilweise auch Aufnahme- und Prüfungsgebühren.

Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.

Förderungsmöglichkeiten

Techniker-Weiterbildungen können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.

Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG – Aufstieg mit Förderung

Förderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) – Weiterbildungsstipendium

 

Weiterbildungsdauer/ -abschluss

Weiterbildungsdauer

Vollzeit: 2 Jahre

Teilzeit: 3-4 Jahre

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Weiterbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:

Hessen:

  • Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin – Fachrichtung Kälte- und Klimasystemtechnik

Nordrhein-Westfalen:

  • Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin – Fachrichtung Kältetechnik

Sachsen:

  • Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin für Kälte- und Klimasystemtechnik

 

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht im Klassenverband (ggf. nicht am Wohnort).

Auf folgende Bedingungen sollte man sich einstellen:

  • bei Vollzeitunterricht: Unterricht ganztags
  • bei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am Abend

 

Weiterbildungsorte

Die Weiterbildung findet an Fachschulen statt.

Lernorte sind

  • Unterrichtsräume, Geräteräume, Computerräume

 

Weiterbildung im Ausland

Um die Weiterbildung im Ausland zu absolvieren, bietet sich zum Beispiel folgende Möglichkeit:

Schweiz

Weiterbildungsangebote: wab – Die Weiterbildungsdatenbank der Schweiz

(z.B. mit dem Suchbegriff „Kältetechnik“)

Dokumentation beruflicher Auslandserfahrungen

Im Ausland absolvierte Lernaufenthalte kann man im Europass dokumentieren lassen.

Weitere Informationen: Europass

 

Tätigkeitsinhalte

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Techniker/innen der Fachrichtung Kältetechnik erstellen Entwürfe und Pläne für kältetechnische Anlagen wie Klimaanlagen oder Kühlgeräte. Sie projektieren diese Anlagen bzw. deren Bauteile, erstellen Leistungsverzeichnisse und Angebotsalternativen und kalkulieren die Kosten. Bei der Fertigung und Montage der Anlagen sorgen sie für die termin- und entwurfsgerechte Ausführung, sie nehmen die Anlagen ab und erstellen Abrechnungen. Darüber hinaus beraten sie Kunden, weisen die Nutzer der Anlagen in deren Bedienung ein und legen Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen fest. Auch die Entwicklung neuer Anlagen in Zusammenarbeit mit Ingenieuren und Ingenieurinnen gehört zu ihren Aufgaben.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

  • kälte- bzw. raumlufttechnische Anlagen entwerfen und montieren

    • Anlagen projektieren und konstruieren
    • Alternativen und Kostenvoranschläge ausarbeiten
    • Montageausführung überwachen
    • Anlagen in Betrieb nehmen und abnehmen
    • Fachpersonal des Auftraggebers beraten, einweisen, schulen
    • Ingenieuren/Ingenieurinnen bei der Entwicklung neuer bzw. der Weiterentwicklung vorhandener kälte- oder raumlufttechnischer Anlagen, Geräte und Systeme unterstützen
  • Betriebskontrollen, Überwachung und Kundendienst bei Anlagen der Kälte- und Raumlufttechnik durchführen

    • Reklamationen und Reparaturaufträge bearbeiten
    • regelmäßige Wartungsarbeiten im Rahmen des Kundendienstes durchführen, notwendige Reparaturarbeiten veranlassen bzw. durchführen
    • Messungen durchführen und Mess- und Regeleinrichtungen überprüfen oder einstellen
    • große Versorgungszentralen, z.B. in Krankenhäusern, Büro- und Industriegebäuden, Warenhäusern u.Ä., überwachen
  • Baustellen betreuen, Montage und Installation überwachen

    • termingerechtes Fortschreiten der Montage und richtigen Einsatz der vorgesehenen Materialien überprüfen
    • nach Ausführung Anlagen abnehmen (ggf. im Auftrag von Ämtern) sowie Abrechnungen für Installationsleistungen erstellen
    • mit Fachkräften anderer Gewerke abstimmen, um den Einsatz von Arbeitskräften und Maschinen festzulegen oder um Entscheidungen bei Unklarheiten und in Zweifelsfällen zu treffen
  • Aufgaben in Beratung, Einkauf, Verkauf und Materialdisposition übernehmen

    • Kunden beraten und betreuen (Rückfragen klären, über technische Neuerungen informieren, z.B. über Möglichkeiten der Energieeinsparung, der Nutzung alternativer Energien usw.)
    • Produkte der Kälte- und Raumlufttechnik verkaufen
    • Materialdisposition durchführen, im Einkauf mitarbeiten
    • Neukunden akquirieren, Angebote kalkulieren, ggf. Ausschreibungsunterlagen bearbeiten
  • an der betrieblichen Aus- und Weiterbildung mitwirken

 

Verdienstmöglichkeiten

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): € 2.747 bis € 2.888

 

Berufsbezeichnungen

Tätigkeitsbezeichnungen

  • Techniker/in – Kältetechnik

Auch übliche Berufsbezeichnungen/Synonyme

  • Kälte-Klima-Techniker/in
  • Kälteanlagentechniker/in
  • Kältetechniker/in

 

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während der Weiterbildung erwirbt:

  • Betriebsmitteleinsatz planen
  • Elektrotechnik
  • Kältetechnik
  • Klimatechnik
  • Konstruktion
  • Kühl-, Klimaanlagen
  • Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)
  • Montage (Versorgungstechnik)
  • Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung
  • Wärme- und Kältedämmungen herstellen
  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung

Weitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:

  • Arbeitsvorbereitung
  • CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden
  • Elektroinstallation
  • Gebäudesystemtechnik, Gebäudeleittechnik
  • Haustechnik
  • Kalkulation
  • Korrosionsschutz
  • Kundenberatung, -betreuung
  • Kundendienst
  • Sachkundenachweis nach § 5 Chemikalien-Klimaschutzverordnung

Weitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:

  • Kompetenzgruppe „CAD-/CAM-Anwendungen“

 

Arbeitsbedingungen

Arbeitsorte

Techniker/innen der Fachrichtung Kältetechnik arbeiten in erster Linie

  • in Büros
  • in Werkstätten und Produktionshallen
  • auf Baustellen
  • im Außendienst

Arbeitssituation

Techniker/innen der Fachrichtung Kältetechnik planen und überwachen Fertigungs-, Montage-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an kälte- und raumlufttechnischen Anlagen und führen diese aus. Wenn sie z.B. auf die Einhaltung von Brand-, Schall-, Umweltschutzbestimmungen achten oder exakte Konstruktionsberechnungen für den Bau von Klimaanlagen durchführen, sind Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein unerlässlich. Auf Baustellen beaufsichtigen sie Montagegruppen, führen und motivieren ihre Mitarbeiter/innen und koordinieren deren Zusammenarbeit. Im Umgang mit Kunden sind Serviceorientierung, Durchsetzungsvermögen und Verhandlungsgeschick wichtig. Fachlich besonders anspruchsvolle Arbeiten führen sie häufig selbst aus.

Im Büro am Computer erledigen sie Aufgaben wie z.B. Konstruktion und Kalkulation. Bei der Installation der Anlagen sind sie in Werkstätten und Produktionshallen tätig und gehen mit Werkzeugen, Maschinen sowie Mess- und Prüfgeräten um. Auf Baustellen überwachen sie die Montage von Anlagen. Im Außendienst, mitunter auch im Ausland, sind sie unterwegs, wenn sie z.B. Kunden vor Ort beraten. Rufbereitschaft, Arbeit an Wochenenden, Feiertags- oder Nachtarbeit sind möglich.

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

  • Verantwortung für Personen (Auszubildende und Fachkräfte anleiten und motivieren)
  • Kundenkontakt (z.B. Kunden über die Nutzung alternativer Energien beraten)
  • Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. kälte- bzw. raumlufttechnische Anlagen prüfen, reparieren und warten)
  • Handarbeit (z.B. Anlagen und Systeme der Kälte- und Klimatechnik aufstellen und anschließen)
  • Präzisions-, Feinarbeit (z.B. kleinteilige Bauteile montieren und verkabeln)
  • Arbeit auf Baustellen
  • Arbeit in Büroräumen
  • Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (z.B. Anlagen in Betrieb nehmen)
  • Unfallgefahr (z.B. bei Arbeiten auf Leitern und Dächern)

 

Arbeitsgegenstände

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Technische Anlagen, Bauelemente und Hilfsstoffe, z.B.: Kühl- und Klimaanlagen, Rohrleitungen, Ventile, Dämmstoffe, Dichtungs- und Isoliermaterialien, Kühlmittel

Geräte und Werkzeuge, z.B.: Lecksuchgeräte, Mess- und Prüfgeräte, Plotter , Rohrschneider, Ventilschlüssel, Abklemmzangen

Unterlagen, z.B.: Materiallisten, Angebots- und Auftragsunterlagen, Bau- und Installationspläne, Rohrleitungs- und Schaltpläne, technische Zeichnungen, DIN-Normen -, Brand-, Schall- und Umweltschutzvorschriften

Büroausstattung und Software, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, CAD- , CAM- und CAQ-Software

 

Typische Branchen

Arbeitsbereiche/Branchen

Techniker/innen der Fachrichtung Kältetechnik finden Beschäftigung

  • in Betrieben des Maschinen- und Anlagenbaus, die kälte- und raumlufttechnische Erzeugnisse produzieren
  • in Betrieben der Gebäudeinstallation
  • in Unternehmen des Fahrzeugbaus
  • in Ingenieurbüros für technische Fachplanung
  • in Facheinzelhandelsgeschäfte für Klima- und Kältetechnik

Branchen im Einzelnen

  • Maschinenbau, Werkzeugbau

    • Herstellung von kälte- und lufttechnischen Erzeugnissen, nicht für den Haushalt, z.B. Kühl- und Gefriereinrichtungen für die Nahrungsmittelindustrie
  • Versorgung, Installation

    • Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation, z.B. Installation von Klimaanlagen
  • Kraftfahrzeuge

    • Herstellung von Nutzkraftwagen und Nutzkraftwagenmotoren, z.B. Einbau von Kühltechnik in Kühlwagen
  • Luft-, Raumfahrzeuge

    • Luft- und Raumfahrzeugbau, z.B. Einbau von Lüftungs- und Klimaanlagen in Flugzeuge
  • Ingenieurdienstleistungen, Bausachverständigenwesen

    • Ingenieurbüros für technische Fachplanung und Ingenieurdesign, z.B. Planung, Konstruktion, Bauleitung von Lüftungs- und Klimaanlagen
  • Großhandel, Handelsvermittlung

    • Großhandel mit sonstigen Maschinen, z.B. Reparatur und Montage bei Kältetechnik-Großhändlern
  • Einzelhandel

    • Sonstiger Einzelhandel a. n. g. (nicht in Verkaufsräumen), z.B. Montageleitung für Kältetechnik-Facheinzelhandelsgeschäfte
  • Fleisch, Wurst

    • Schlachten (ohne Schlachten von Geflügel), z.B. Wartung der Kühlanlagen von Schlachthöfen

 

Anpassungsweiterbildung

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Kältetechnik, Gebäudesystemtechnik, Konstruktion).

Darüber hinaus können sich die Trends, die Abwärme von Kälte- und Klimaanlagen zu nutzen oder Gebäudekonzepte zu entwickeln, bei denen versorgungstechnische Einrichtungen durch das Internet verbunden und gesteuert werden, zu wichtigen Weiterbildungsthemen für Techniker/innen der Fachrichtung Kältetechnik entwickeln.

 

Aufstiegsweiterbildung

Aufstiegsweiterbildung, speziell konzipiert für Weiterbildungsabsolventen, baut auf vorhandenen Qualifikationen auf. Sie bietet die Möglichkeit, das Kompetenzprofil zu erweitern und Karrierechancen auszubauen (z.B. durch die Prüfung als Technische/r Betriebswirt/in).

Ein Studium eröffnet weitere Berufs- und Karrierechancen (z.B. durch einen Bachelorabschluss im Studienfach Versorgungstechnik oder Facility-Management, Technisches Gebäudemanagement).

Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Techniker/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten. 

Berufsbezeichnung

Berufskundliche Gruppe

Technische/r Betriebswirt/in (Weiterbildung)

Kaufmännische Weiterbildung

Facility-Management, Techn. Gebäudemanagement (grundständig)

Studienfach

Versorgungstechnik (grundständig)

Studienfach

Techniker/in – Wirtschaftstechnik

Technikerweiterbildung

Fachkraft – Arbeitssicherheit

Andere Weiterbildung

Maschinenbau (grundständig)

Studienfach

 

Möglichkeiten nach Weiterbildungen

Die passende Beschäftigung finden

Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Techniker/innen der Fachrichtung Kältetechnik z.B. in Betrieben des Maschinen- und Anlagenbaus, die kälte- und raumlufttechnische Erzeugnisse produzieren, in Betrieben der Gebäudeinstallation, in Unternehmen des Fahrzeugbaus oder in Ingenieurbüros für technische Fachplanung.

Die Beschäftigungsfähigkeit sichern

Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Kältetechnik bis hin zu Konstruktion.

Beruflich weiterkommen

Aufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Technische/r Betriebswirt/in abzulegen.

Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Techniker/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Versorgungstechnik erwerben.

Sich selbstständig machen

Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Betrieb im Kälteanlagenbauer-Handwerk. Auch die Gründung und Übernahme eines Fertigungs-, Dienstleistungs- oder Handelsbetriebes auf ihrem Fachgebiet, etwa eines Fertigungsbetriebes, Fachhandels oder eines Planungs-/Projektierungsbüros für kälte- und klimatechnische Erzeugnisse, ist denkbar.

 

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:

Bauplanung, -leitung

Einkauf, Beschaffung

Management, Unternehmensführung

Produktionsplanung, -steuerung

Qualitätssicherung, -management

Technisches Zeichnen, Konstruktion

Verfahrens-, Produktentwicklung

Vertrieb, Verkauf

Wartung, Instandhaltung, Kundendienst

 

Ähnliche Berufe

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.

Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.

Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Techniker/in der Fachrichtung Kältetechnik an:

Job- und Besetzungsalternativen

in angrenzenden Berufen:

mit niedrigerem Qualifikationsniveau:

Eine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:

Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen

Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)

Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Techniker/in der Fachrichtung Kältetechnik an:

Tätigkeitsfeld Management, Unternehmensführung

Gemeinsamkeiten:

  • Fach- und Führungsaufgaben bei der Planung und Installation versorgungstechnischer Anlagen übernehmen
  • Einsatzbereitschaft der Betriebsmittel sicherstellen
  • Personaleinsatz planen
  • Qualitätskontrollen durchführen

Hinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.

Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)

Folgende weitere Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Techniker/in der Fachrichtung Kältetechnik an:

Tätigkeitsfeld Management, Unternehmensführung

Gemeinsamkeiten:

  • Fach- und Führungsaufgaben bei der Planung und Installation versorgungstechnischer Anlagen übernehmen
  • Einsatzbereitschaft der Betriebsmittel sicherstellen
  • Personaleinsatz planen
  • Qualitätskontrollen durchführen

Hinweis: Die genannten Besetzungsalternativen erfordern ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.