Fachlagerist

Zugang zur Tätigkeit

In der Regel benötigt man eine abgeschlossene Berufsausbildung als Fachlagerist/in.

Sonstige Zugangsbedingungen

Zum Teil wird eine Gabelstaplerberechtigung gefordert.

Beim Umgang mit Gefahrgut muss zusätzlich eine entsprechende Gefahrgutbescheinigung vorliegen.

Berufsbezeichnung

Berufskundliche Gruppe

Fachlagerist/in

Diesen Beruf haben Sie aktuell ausgewählt.

Duale Ausbildung

Handelsfachpacker/in

Vorläuferberuf

Tätigkeit nach Ausbildung

 

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Hauptschulabschluss ein. Im Ausbildungsbereich Handwerk hatte etwa jede/r Achte der Ausbildungsanfänger/innen vor Ausbildungsbeginn an einer Berufsvorbereitungsmaßnahme teilgenommen.

 

Schulische Vorkenntnisse

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2017 gab es im Ausbildungsbereich Industrie und Handel 5.934 Ausbildungsanfänger/innen. 60 Prozent der zukünftigen Fachlageristen und -lageristinnen verfügten über einen Hauptschulabschluss , 26 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss . Acht Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Drei Prozent verfügten über die Hochschulreife .

 

Im Ausbildungsbereich Handwerk gab es 51 Ausbildungsanfänger/innen. 58 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, jeweils 18 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen bzw. besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. Zwölf Prozent der Ausbildungsanfänger/innen hatten vor Ausbildungsbeginn an einer Berufsvorbereitungsmaßnahme teilgenommen, sechs Prozent ein Berufsvorbereitungsjahr absolviert.

 

Quelle:

Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:

Mathematik:

Kenntnisse in Mathematik sind in der Ausbildung z.B. zur Ermittlung von Gesamtgewicht und Raumbedarf von Gütern erforderlich.

Englisch und weitere Fremdsprachen:

Lager/Logistik ist eine internationale Branche. Um mit anderen Fachkräften und Lieferanten kommunizieren zu können, sind bereits in der Ausbildung Englischkenntnisse und weitere Fremdsprachen von Vorteil.

 

Anerkennung ausländischer Qualifikationen

Die Tätigkeit als Fachlagerist/in ist nicht reglementiert.

Um mit einem im Ausland erworbenen Abschluss in diesem Beruf zu arbeiten, ist keine berufliche Anerkennung notwendig. Jedoch kann eine Feststellung der Gleichwertigkeit deutschen Arbeitgebern helfen, die im Ausland erworbenen beruflichen Fähigkeiten besser zu beurteilen.

Informationen zur Feststellung der Gleichwertigkeit für anerkannte Ausbildungsberufe bietet das Informationsportal der Bundesregierung zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen: www.anerkennung-in-deutschland.de

Zuständige Stellen sind die Industrie- und Handelskammern. Für die Antragstellung ist folgende zentrale Stelle eingerichtet worden:

IHK FOSA
Ulmenstraße 52g
D – 90443 Nürnberg
Tel. +49.911.815060
Fax +49.911.81506100
Email: info@ihk-fosa.de
http://www.ihk-fosa.de

Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:

 

Gesundheitliche Aspekte

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.

  • Körperkraft (z.B. Waren auf LKWs verladen oder Lieferungen ausladen)
  • Körperliche Ausdauer (z.B. in großen Lagerhallen zu Fuß Waren kommissionieren)
  • Robuste Gesundheit (z.B. Waren in der Ladevorzone oder im Freien bei Kälte, Hitze, Feuchtigkeit oder Zugluft auf Lkws verladen)
  • Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. mit der Hand Güter zu Ladeeinheiten zusammenstellen)
  • Sehvermögen für die Ferne – auch korrigiert (z.B. schwere Waren mit dem Kran bewegen)
  • Nahsehvermögen – auch korrigiert (z.B. am Bildschirm die Einlagerung mit speziellen Lagerverwaltungsprogrammen dokumentieren)
  • Räumliches Sehvermögen (z.B. Kräne oder Gabelstapler in Lagern steuern)
  • Belastbares Herz-Kreislaufsystem (z.B. bei körperlich anstrengenden Arbeiten)

Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung muss im Einzelfall durch eine ärztliche Untersuchung festgestellt werden.

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.

  • Muskelschwäche, fehlende Muskelkraft (z.B. Waren auf LKWs verladen oder Lieferungen ausladen)
  • Mangelnde körperliche Ausdauer (z.B. in großen Lagerhallen zu Fuß Waren kommissionieren)
  • Infektanfälligkeit, chronische Infektionskrankheiten (z.B. Waren in der Ladevorzone oder im Freien bei Kälte, Hitze, Feuchtigkeit oder Zugluft auf Lkws verladen)
  • Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. mit der Hand Güter zu Ladeeinheiten zusammenstellen)
  • Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Ferne (z.B. schwere Waren mit dem Kran bewegen)
  • Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. am Bildschirm die Einlagerung mit speziellen Lagerverwaltungsprogrammen dokumentieren)
  • Fehlendes/gestörtes räumliches Sehvermögen (z.B. Kräne oder Gabelstapler in Lagern steuern)
  • Leistungsvermindernde und chronische Herz- und Kreislauferkrankungen (z.B. bei körperlich anstrengenden Arbeiten)
  • Stoffwechselkrankheiten (z.B. bei Belastungen durch Nacht- und Schichtarbeit)
  • Chronische Magen- oder Darmleiden (z.B. bei Belastungen durch Nacht- und Schichtarbeit)

Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Nichteignung muss im Einzelfall durch eine ärztliche Untersuchung festgestellt werden.

 

Interessen

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um diesen Beruf erlernen und ausüben zu können. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit genannt. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.

  • Interesse an verwaltend-organisatorischen Tätigkeiten
    • B. Kontrollieren von angelieferten Waren auf Vollständigkeit und Unversehrtheit
    • B. Dokumentieren von Einlagerungen mithilfe spezieller Software wie Lagerverwaltungssystemen
    • B. Abgleichen von Versandpapieren mit der Ladung
  • Interesse an praktisch-konkreten Tätigkeiten
    • B. Bedienen von Fördersystemen, Hebezeugen oder Regalbediengeräten
    • B. Verpacken von Gütern unter Berücksichtigung von Güter-, Transportart und Transportweg

 

Arbeits-/ Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Beruf ausüben zu können.

  • Leistungs- und Einsatzbereitschaft(z.B. bereitwilliges und tatkräftiges Erledigen auch körperlich besonders anstrengender Arbeiten beim Verpacken und Verladen von Gütern)
  • Sorgfalt(z.B. Lieferungen für den Versand korrekt zusammenstellen; sachgerechter Umgang, sachgerechte Lagerung und Verpackung der Ware)
  • Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft(z.B. vorschriftsmäßiges Einlagern von Gefahrstoffen, um Mensch und Umwelt nicht zu schädigen)
  • Selbstständige Arbeitsweise(z.B. eigenständiges Erkennen und Erledigen der Aufgaben beim Zuteilen von Lagerplätzen sowie Zeiten für das Ein- und Auslagern von Gütern)
  • Umsicht(z.B. Erfassen und Berücksichtigen des Umfelds beim Führen von Gabelstaplern, Kränen oder Hebebühnen, Bedienen von Förder- und Sortieranlagen)

 

Fähigkeiten

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten , Kenntnisse und Fertigkeiten werden benötigt, um den Beruf lernen und ausüben zu können. Bei einigen Fähigkeiten wird ein Ausprägungsgrad genannt. Dieser gilt für den mittleren oder typischen Vertreter dieses Berufes.

Fähigkeiten

  • Durchschnittliches allgemeines intellektuelles Leistungsvermögen
  • Durchschnittliches räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. Verstauen der Güter im Lager; Beladen von Lastkraftwagen unter Berücksichtigung von Warenart, Beschaffenheit, Volumen und Gewicht)
  • Wahrnehmungs- und Bearbeitungsgeschwindigkeit (z.B. schnelles Prüfen der Begleitpapiere auf Richtigkeit und Vollständigkeit)
  • Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. Stoppen von Gabelstaplern, Brückenkränen und Regalhubgeräten in plötzlich auftretenden Gefahrensituationen)
  • Auge-Hand-Koordination (z.B. Steuern von Gabelstaplern und Brückenkränen in teilweise unübersichtlicher, beengter Umgebung)
  • Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Zuteilen von Lagerplätzen sowie Zeiten für das Ein- und Auslagern von Gütern)
  • Räumliche Orientierung (z.B. Zurechtfinden in z.T. großen und unübersichtlichen Lagerhallen mit einer Vielzahl von Regalen)

Hinweis: Die Ausprägungsgrade beziehen sich auf Personen mit Hauptschulabschluss.

Kenntnisse und Fertigkeiten

  • Rechenfertigkeiten (z.B. Ermitteln von Versandkosten, Frachtgewicht und -volumen)
  • Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Hörverstehen unter z.T. erschwerten Bedingungen wie Lärm)
  • Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. schnelle Rücksprache mit Frachtführern oder Kunden etwa bei Transportschäden oder Beanstandungen)

 

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:

  • wie man Güter auszeichnet und sortiert, Lager- und Verkaufseinheiten bildet und Güter zur Lagerung vorbereitet
  • welche Normen, Maße, Mengen- und Gewichtseinheiten zu beachten sind
  • wie man gesetzliche und betriebliche Vorschriften bei der güterspezifischen Lagerung anwendet
  • wie man arbeitsplatzbezogene Software anwendet
  • wie man Lagerbestände kontrolliert und Abweichungen meldet
  • wie man Lagerkennzahlen unterscheidet
  • wie insbesondere Gefahrgüter, gefährliche Arbeitsstoffe, Zollgut, verderbliche Waren unter Beachtung von Kennzeichnungen und Symbolen zu handhaben sind
  • wie man bei der Bearbeitung von Reklamationen mitwirkt
  • welche Arbeitsmittel man zum Wiegen, Messen und Zählen benutzt
  • wie Güter unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung und der Auslagerungsprinzipien dem Lager entnommen werden
  • wie zusammengestellte Sendungen und Begleitpapiere auf Vollständigkeit zu prüfen, Transportgüter zu kennzeichnen, zu beschriften und zu sichern sind

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:

  • in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Güter lagern, Güter verpacken, Güter kommissionieren)
  • in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation „Europaassistent/in“ eröffnet für Auszubildende mit einem mittleren Bildungsabschluss die Möglichkeit, interkulturelle Kompetenzen aufzubauen, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und sich fachlich – über die Erstausbildung hinaus – zu bilden. Bestandteile der Zusatzqualifikation sind ein besonderer Berufsschulunterricht (z.B. Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht) und ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Weitere Informationen erteilt z.B.:

Europaassistent/in

 

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.

Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan

1. und 2. Ausbildungsjahr:

Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:

  • Arbeitsorganisation; Information und Kommunikation
  • Güterkontrolle und qualitätssichernde Maßnahmen
  • Einsatz von Arbeitsmitteln
  • Annahme von Gütern
  • Lagerung von Gütern
  • Kommissionierung und Verpackung von Gütern
  • Versand von Gütern

Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:

  • Güter annehmen und kontrollieren
  • Güter lagern
  • Güter bearbeiten
  • Güter im Betrieb transportieren
  • Güter kommissionieren
  • Güter verpacken
  • Güter verladen
  • Güter versenden

Zwischenprüfung am Ende des 1. Ausbildungsjahres

Abschlussprüfung am Ende des 2. Ausbildungsjahres

 

Finanzielle Aspekte

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Nicht tarifgebundene Betriebe müssen laut Berufsbildungsgesetz
in jedem Fall eine angemessene Ausbildungsvergütung gewähren. Orientierungsmöglichkeiten bieten die einschlägigen tarifvertraglichen Vereinbarungen. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.

Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto – je nach Bundesland):

  1. Ausbildungsjahr: € 747 bis € 1.000
  2. Ausbildungsjahr: € 802 bis € 1.053

Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto – je nach Bundesland):

  1. Ausbildungsjahr: € 480 bis € 975
  2. Ausbildungsjahr: € 570 bis € 1.025

 

Ausbildungsdauer /-abschluss

Ausbildungsdauer

2 Jahre

Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten

Nach bestandener Abschlussprüfung im Beruf Fachlagerist/in kann die Berufsausbildung ggf. in dem darauf aufbauenden Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik fortgesetzt werden.

Abschlussbezeichnung

Fachlagerist/Fachlageristin

 

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:

Im Betrieb

  • Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Waren annehmen und lagern, Lieferungen für den Versand zusammenstellen, Güter weiterleiten
  • Umgebung: Arbeit in Lagerhallen und im Freien bei wechselnden Witterungsverhältnissen
  • Kleidung: z.T. Arbeits- und Schutzkleidung (z.B. Sicherheitsschuhe, Handschuhe)
  • Arbeitszeit: z.T. Schicht- oder Nachtarbeit
  • Anforderungen:
    • Gute körperliche Konstitution (z.B. Arbeiten in unbeheizten und zugigen Lagerhallen, Kühlhallen oder im Freien zu jeder Jahreszeit, schwere Gegenstände von Hand heben)
    • Organisatorische Fähigkeiten und Sorgfalt (z.B. Be- und Entladezeiten sowie Lagerplätze zuteilen, angelieferte Waren auf Vollständigkeit und Unversehrtheit kontrollieren)
    • Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. Güter im Lager unter Berücksichtigung von Warenart, Beschaffenheit, Volumen und Gewicht verstauen)
    • Umsicht und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Bedienen von Fördersystemen oder Hebezeugen)

An der Berufsschule

Unterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

 

Ausbildungsorte

Fachlageristen und Fachlageristinnen werden im dualen System ausgebildet.

Lernorte sind

  • Ausbildungsbetrieb (i.d.R. Industrie-, Handels- und Speditionsbetriebe): Lagerräume, Fabrikhallen, Kühlhäuser
  • Berufsschule: Unterrichtsräume

Können Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:

  • für die Länder Nordrhein-Westfalen und Saarland in Hagen (Nordrhein-Westfalen): Kaufmannsschule 1 Berufskolleg der Stadt Hagen
    Springmannstraße 7
    D – 58095 Hagen
    +49.2331.3481512
    Fax +49.2331.3481520
    Email: bk@k1-hagen.de
    http://www.k1-hagen.de

Quelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen

 

Ausbildung im Ausland

Um Teile der Ausbildung im Ausland zu absolvieren, bietet sich zum Beispiel folgende Möglichkeit:

Verschiedene europäische Länder

Auslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation „Europaassistent/in“

Dauer: mindestens 3 Wochen

Zugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss

Weitere Informationen z.B.: Europaassistent/in

 

Tätigkeitsinhalte

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Fachlageristen und -lageristinnen nehmen Güter an und prüfen anhand der Begleitpapiere die Art, Menge und Beschaffenheit der Lieferungen. Sie erfassen die Güter via EDV, packen sie aus, prüfen ihren Zustand, sortieren und lagern sie sachgerecht oder leiten sie dem Bestimmungsort im Betrieb zu. Dabei achten sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden. In regelmäßigen Abständen kontrollieren sie den Lagerbestand und führen Inventuren durch. Für den Versand verpacken sie Güter, füllen Begleitpapiere aus, stellen Liefereinheiten zusammen und beladen Lkws. Sie kennzeichnen, beschriften und sichern Sendungen. Dabei beachten sie einschlägige Vorschriften, wie z.B. die Gefahrgutverordnung und Zollbestimmungen. Die Güter transportieren sie mithilfe von Transportgeräten und Fördermitteln, wie beispielsweise Gabelstapler oder Sortieranlagen.

Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?

Fachlageristen und -lageristinnen nehmen Waren an und lagern diese sachgerecht. Sie stellen Lieferungen für den Versand zusammen bzw. leiten Güter an die entsprechenden Stellen im Betrieb weiter.

Ein Fall für Organisationstalente

Egal wie groß die Lagerhalle eines Transportunternehmens, eines Logistikdienstleisters oder eines Industriebetriebs ist – Fachlageristen und -lageristinnen wissen, an welchem Platz sich welches Teil befindet. Dank moderner Logistiksoftware behalten sie stets den Überblick. Zu ihrem Schutz tragen sie bei ihrer Arbeit im Lager Sicherheitsschuhe und Handschuhe, z.B. um sich an Kartons und anderen Verpackungsmaterialien keine Schnittverletzungen zuzufügen.

Sachgerechte Lagerung

Bei der Anlieferung nehmen Fachlageristen und -lageristinnen die Ware in Empfang und packen sie aus. Das Verpackungsmaterial entsorgen sie umweltgerecht. Sie kontrollieren die Güter auf Vollständigkeit und Unversehrtheit: Liegt ein Transportschaden vor? Im Fall einer Beanstandung besprechen sie sich mit der Teamführung und melden beschädigte Ware beim Lieferanten. Sie informieren sich genau über die Art der Lieferung und zählen, messen und wiegen die Ware. Schließlich lagern sie die Güter mithilfe von Gabelstaplern, Brückenkränen oder automatischen Förder- oder Sortieranlagen fachgerecht ein und dokumentieren den Vorgang in einer speziellen Lagerverwaltungssoftware. Bei der Auswahl des Lagerorts berücksichtigen sie, um welche Güter es sich handelt. Leicht verderbliche Lebens-, Futter- und Arzneimittel müssen ggf. in einem Kühlraum untergebracht werden. Giftige Stoffe, Heizöl oder Gasflaschen sind unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen aufzubewahren. Wie viele Kartons können unbedenklich aufeinander gestapelt werden? Ständig führen Fachlageristen und -lageristinnen in den Lagerräumen Sichtkontrollen durch, überprüfen Waren mit Mindesthaltbarkeitsdatum oder kontrollieren, ob Raumfeuchtigkeit und Temperatur stimmen.

Zuverlässig zum Empfänger

Wenn sie Waren für einen Versandauftrag zusammenstellen, d.h. kommissionieren, gehen Fachlageristen und -lageristinnen mit einem Sammelwagen das Lager ab und entnehmen den Lagerfächern die gewünschten Artikel. Hierbei arbeiten sie selbst unter Zeitdruck äußerst aufmerksam, damit z.B. die anfordernde Apotheke so rasch wie möglich das benötigte Medikament erhält. Vor allem in Hochregallagern bedienen sie spezielle Regalfahrzeuge, die gleichzeitig fahren und Hubarbeiten ausführen können. Um die Aufträge möglichst wirtschaftlich zu bearbeiten, fassen sie häufig EDV-unterstützt Auftragseingänge zu Serien zusammen und entnehmen Artikel gesammelt, um sie anschließend wieder den Einzelaufträgen zuzuteilen.

Wenn sie anschließend die Ware verpacken, berücksichtigen Fachlageristen und -lageristinnen Güter- und Transportart, Transportweg und Wirtschaftlichkeit. Mit gefährlichen Stoffen gehen sie besonders vorsichtig um. Sie wählen geeignete Verpackungsmaschinen und -geräte aus, beschriften und kennzeichnen die Waren.

Für den Versand ermitteln sie Frachtgewicht, -volumen und Versandkosten und kontrollieren Verkehrs- und Beförderungsmittel auf ihre Einsetzbarkeit. Die Verladung sprechen sie mit der Teamführung ab. Nachdem sie die Versandpapiere mit der Ladung abgeglichen haben, verladen, verstauen und sichern sie die Güter auf den Transportmitteln, z.B. auf dem Lkw.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

  • Güter annehmen und kontrollieren

    • angelieferte Waren in Empfang nehmen, auspacken, auf Vollständigkeit und Unversehrtheit kontrollieren
    • bei Beanstandungen mit dem Frachtführer/der Frachtführerin Rücksprache halten; ggf. weitere Maßnahmen einleiten
  • Güter lagern

    • Güter mithilfe von Fördergeräten unter Berücksichtigung von Warenart, Beschaffenheit, Volumen und Gewicht einlagern
    • Einlagerung mit einer speziellen Software (Lagerverwaltungssysteme) dokumentieren
    • Maßnahmen zur Qualitätserhaltung und -verbesserung ergreifen, z.B. Sichtkontrollen durchführen, Waren mit Mindesthaltbarkeitsdatum überprüfen, benötigte Raumfeuchtigkeit und -temperatur kontrollieren
  • Inventuren durchführen
  • Güter im Betrieb transportieren

    • Fördersysteme, Hebezeuge oder Regalbediengeräte je nach Güterart und -menge, Wegstrecke, Unfallsicherheit, Umweltschutz- und Kostenaspekten auswählen; Waren in andere Betriebsabteilungen transportieren
  • Güter kommissionieren

    • je nach Lager- und Kommissionierungssystem bzw. Auftrag Güter zusammenstellen
  • Güter verpacken

    • Güter kundenorientiert verpacken, unter Berücksichtigung von Güter- und Transportart, Transportweg und Wirtschaftlichkeit
    • geeignete Verpackungsmaschinen und -geräte auswählen
    • Waren beschriften und kennzeichnen
    • verbrauchtes Verpackungsmaterial umweltgerecht entsorgen
  • Güter verladen

    • Frachtgewicht und -volumen ermitteln, Verkehrs- und Beförderungsmittel auf Einsetzbarkeit kontrollieren
    • Verladung mit dem Frachtführer/der Frachtführerin absprechen
    • Güter unter Berücksichtigung von Versandart (z.B. Gefahrgut) und Bestimmungsort auf Transportmittel (z.B. Lkw) verladen, verstauen und sichern
  • Güter versenden

    • Versandkosten ermitteln
    • Versandpapiere mit der Ladung abgleichen

 

Verdienstmöglichkeiten

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): € 2.242 bis € 2.293

 

Berufsbezeichnungen

Tätigkeitsbezeichnungen

  • Fachlagerist/in

Abweichende Berufsbezeichnungen der ehemaligen DDR

  • Facharbeiter/Facharbeiterin für Warenumschlag
    (Ausbildungsberuf von 1985 bis 1990)
  • Transport- und Lagerfacharbeiter/Transport- und Lagerfacharbeiterin
    (Ausbildungsberuf von 1966 bis 1985)

Frühere Berufsbezeichnung

  • Handelsfachpacker/Handelsfachpackerin
    (Ausbildungsberuf von 1942 bis 2004)

Berufsbezeichnung in englischer Sprache

  • Warehouse operator (m/f)

Berufsbezeichnung in französischer Sprache

  • Magasinier/Magasinière

 

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während der Ausbildung erwirbt:

  • Beladen, Entladen
  • Bestandskontrolle (Lagerwirtschaft)
  • Förderanlagen und Transportgeräte bedienen
  • Kommissionieren
  • Lagerwirtschaft
  • Sachkunde Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen (VDI 2700)
  • Verpacken
  • Warenannahme, Wareneingangskontrolle

Weitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:

  • Automatisches Kleinteilelager (AKL)
  • Führerschein Gabelstapler, Flurförderzeuge
  • Inventur
  • Lagerorganisation, -verwaltung
  • Lagerverwaltungssysteme
  • Pick-by-Voice
  • Transport- und Lagertechnik
  • Versand

 

Arbeitsbedingungen

Arbeitsorte

Fachlageristen und Fachlageristinnen arbeiten in erster Linie

  • im Lager
  • in Kühlhäusern
  • in Fabrikhallen

Arbeitssituation

Fachlageristen und Fachlageristinnen arbeiten beim Lagern von Gütern aller Art mit Scannern, Waagen, Zähl- oder Messeinrichtungen. Trotz des Einsatzes von Handwagen oder Gabelstaplern ist viel Handarbeit erforderlich, z.B. beim Verpacken der Waren. Lieferscheine, Rechnungen und Ausfuhrerklärungen gehören ebenfalls zu ihren Arbeitsmitteln. Sie tragen teilweise Arbeits- und Schutzkleidung wie Sicherheitsschuhe oder Handschuhe. Fachlageristen und Fachlageristinnen wechseln zwischen Tätigkeiten in Lagerhallen und im Freien, wobei sie im Freien der Witterung, in Lagerhallen Zugluft oder Kälte ausgesetzt sind. Je nach Beschäftigungsbetrieb arbeiten sie häufig in Schichten, einschließlich Nachtschichten.

Die Arbeit von Fachlageristen und Fachlageristinnen verlangt ein hohes Maß an organisatorischen Fähigkeiten und Sorgfalt, wenn Be- und Entladezeiten sowie Lagerplätze zugeteilt oder angelieferte Waren auf Vollständigkeit und Unversehrtheit kontrolliert werden müssen. Beim Be- oder Entladen z.B. von Lkws werden sie durch schweres Heben und Tragen gefordert. Räumliches Vorstellungsvermögen ist wichtig, um die Güter im Lager unter Berücksichtigung von Warenart, Beschaffenheit, Volumen und Gewicht zu verstauen. Fördersysteme oder Hebezeuge sicher zu bedienen und dabei das Umfeld zu erfassen und zu berücksichtigen, erfordert Auge-Hand-Koordination, Umsicht und Verantwortungsbewusstsein.

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

  • Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Regalfahrzeuge, automatische Förder- und Sortieranlagen bedienen, Einlagerung mit speziellen Lagerverwaltungsprogrammen dokumentieren)
  • Handarbeit (z.B. angelieferte Waren in Empfang nehmen, auspacken und kontrollieren)
  • Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Sicherheitsschuhe und Handschuhe)
  • Arbeit in Lagerhallen
  • Arbeit im Freien (z.B. im Außenlager)
  • wechselnde Arbeitsorte (z.B. wechselnde Temperaturen im Freien und in Kühllagern)
  • Arbeit bei Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit, Zugluft (z.B. Waren in der Ladevorzone oder im Freien auf Lkws verladen)
  • Arbeit unter Lärm (in Lagerhallen)
  • Unfallgefahr (beim Führen von Gabelstaplern, Kränen oder Hebebühnen oder Bedienen von Förder- und Sortieranlagen)
  • Schichtarbeit
  • Verantwortung für Sachwerte (sachgerechter Umgang sowie sachgerechte Lagerung und Verpackung der Ware)
  • schweres Heben und Tragen (z.B. Waren auf Lkws verladen oder Lieferungen ausladen)

 

Arbeitsgegenstände

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Einrichtungen und technische Systeme, z.B.: Regale, automatisierte Hochregalsysteme, Lager- und Kommissionierungssysteme

Transportgeräte und Behälter, z.B.: Handwägen, Gabelstapler, Fässer, Kanister, Holzboxen, Container, Tanks, Schütten

Geräte und Werkzeuge, z.B.: Scanner, 3-D-Datenbrillen, Waagen, Zähl- und Messgeräte, Scheren, Tacker, Hämmer

Hilfsmittel und Zubehör, z.B.: Paletten, Verpackungsutensilien wie Styropor, Wellpappe, Klebebänder, Schnüre, Nägel, Plomben

Unterlagen, z.B.: Liefer- und Ladescheine, Rechnungen, Packzettel, Zollanträge, Ausfuhrerklärungen, Gefahrgutverordnung, Zollbestimmungen

 

Typische Branchen

Arbeitsbereiche/Branchen

Fachlageristen und Fachlageristinnen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

Branchen im Einzelnen

  • Transport, Verkehr
  • Chemie, Pharmazie, Kunststoff
  • Elektro
  • Fahrzeugbau, -instandhaltung
  • Glas, Keramik, Rohstoffverarbeitung
  • Handel
  • Holz, Möbel
  • Metall, Maschinenbau, Feinmechanik, Optik
  • Nahrungs-, Genussmittelherstellung
  • Papier, Druck
  • Textil, Bekleidung, Leder

 

Anpassungsweiterbildung

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Lager-, Material- und Warenwirtschaft, Transportlogistik, Gefahrguttransport).

Darüber hinaus können sich die Trends, Wearables (mobile Computersysteme, die man am Körper trägt) oder Drohnen einzusetzen, zu wichtigen Weiterbildungsthemen für Fachlageristen und Fachlageristinnen entwickeln.

 

Aufstiegsweiterbildung

Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen und in Führungspositionen zu gelangen. Naheliegend ist es, die Ausbildung fortzusetzen und die Prüfung als Fachkraft für Lagerlogistik abzulegen. Auch die Prüfung als Logistikmeister/in ist denkbar.

Ein Studium eröffnet weitere Berufs- und Karrierechancen (z.B. durch einen Bachelorabschluss im Studienfach Logistik, Supply-Chain-Management).

 

Möglichkeiten nach Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessern

Eine gute Startposition können sich angehende Fachlageristen und -lageristinnen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation „Europaassistent/in“.

Die passende Beschäftigung finden

Nach ihrer Ausbildung arbeiten Fachlageristen und -lageristinnen in Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche, die über eine Lagerhaltung verfügen.

Die Beschäftigungsfähigkeit sichern

Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Lagerwirtschaft bis hin zu Transportlogistik.

Beruflich weiterkommen

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können Fachlageristen und -lageristinnen unter bestimmten Voraussetzungen ihre Ausbildung um ein Jahr fortsetzen und die Prüfung als Fachkraft für Lagerlogistik ablegen.

Eine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Logistikmeister/in abzulegen.

Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Logistik, Supply-Chain-Management erwerben.

 

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:

Bau- und Transportgeräteführung

Lager-, Materialwirtschaft, Logistik

 

Ähnliche Berufe

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.

Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.

Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachlagerist/in an:

Job- und Besetzungsalternativen

für die Gesamttätigkeit (i.d.R. ohne Einarbeitung):

für Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):

mit niedrigerem Qualifikationsniveau:

Eine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:

Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen

Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)

Folgende weitere Beschäftigungsalternative bietet sich für den Beruf Fachlagerist/in an

Tätigkeitsfeld Lager-, Materialwirtschaft, Logistik

Gemeinsamkeiten:

  • Waren annehmen und ausgeben, lagern und transportieren
  • Begleit- und Frachtpapiere kontrollieren

Hinweis: Die genannte Jobalternative erfordert ggf. eine längere Einarbeitung, eine Zusatzausbildung oder eine neue Ausbildung, die allerdings oft verkürzt absolviert werden kann.

 

Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)

Folgende weitere Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachlagerist/in an:

Tätigkeitsfeld Lager-, Materialwirtschaft, Logistik

Gemeinsamkeiten:

  • Waren annehmen und ausgeben, lagern und transportieren
  • Begleit- und Frachtpapiere kontrollieren